Hoch- und Deutschmeister-Marsch

Komponist: Dominik Ertl
Grad: Mittelschwer
Spielzeit: 02:45 min

Unser Arrangement von Franz Bummerl ist verhältnismäßig teuer, außerdem ist es eine Doppelnummer, der zweite Titel in dieser Ausgabe ist der "Olympiade Marsch". Im Halter Verlag ist ein weiteres Arrangement von Mihail Viziru erschienen, das für 27 € zu haben ist und noch den "Marsch aus Petersburg enthält"

Der Hoch- und Deutschmeister Marsch wurde von Dominik Ertl dem altösterreichischen Infanterie-Regiment Nr. 4 gewidmet. Er wurde zwar nie zum offiziellen Regimentsmarsch, erlangte aber dennoch weltweiten Ruhm und galt damals wie heute als einer der meist musikalischen Militärmärsche Östereichs.

Besonders auffällig sind die vielen Dynamikwechsel, hier sind viele Interpretationsmöglichkeiten vorhanden die diesen Marsch zu einem absoluten Konzerthighlight machen können. Gleichzeitig kann er bei falscher Spielweise aber auch in der Versenkung verschwinden und ungeachtet nebenher "plätschern".

Geschichte

Die Hoch- und Deutschmeister waren ein östrreichisches Infanterie-Regiment der kaiserlich und könglichen Armee. Gemeint ist das Niederösterreichische Infanterie-Regiment "Hoch- und Deutschmeister" Nr. 4. Inhaber des Regiments war der jeweilige Ordenshochmeister der vom Volk nur "Hoch- und Deutschmeister" genannt wurde, dieser Name ging dann 1814 auf das Regiment über.

Kaiser Leopold I. stellte das Regiment unter der Führung von Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg im Jahre 1696 auf, die Bezeichnung war damals "Pfalz-Neuburg-Teutschmeister" was bald aber zu der Bezeichnung "Deutschmeister" führte. Dominik Ertl war Kapellmeister des "Hoch- und Deutschmeister" Regiments als er den Marsch schrieb, er komponierte noch 9 weitere Märsche die aber nicht den Erfolg des "Hoch- und Deutschmeister Marsches" erreichen konnten.

Komponist

Dominik Ertl wurde am 12. April 1857 in Wien geboren. Bevor er Kapellmeister des Musikkorps der Hoch- und Deutschmeister wurde betätigte er sich in Wien als Komponist. Nach seinem Militärdienst zog es ihn nach Dresden wo er als Operettendirigent tätig war. 1904 zog er zurück nach Wien wo er im Jahre 1911 verstarb.


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