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Die Burgenländer - Burgenländer bringen Blasmusik

Die Burgenländer - Burgenländer bringen Blasmusik
Blech und Brass Banda unter neuer Flagge

Die Burgenländer hießen früher mal "Blech und Brass Banda" und haben 2002 die Europameisterschaft der böhmisch-mährischen Blasmusik in der Profiklasse gewonnen. Mit "burgenländer bringen blasmusik" legen die 13 Topmusiker um Gernot Kahofer ihr 7tes Album vor. Die Namensänderung hat sich in jedemfall nicht negativ auf die Musik ausgewirkt. Eher im Gegenteil.

Erfrischend fällt einem beim ersten Hören ein, die neue CD macht einen viel reiferen Eindruck als die Vorgänger und irgendwie bekommt man die Eingebung diese CD unbedingt kaufen zu müssen. Schon die erste Polka "Sázavská" hat was magisch ansteckendes, die flotte Polka von Antonin Borovicka ist wirklich erfrischend anders, überhaupt hat Borovicka eine unglaubliche Stilvielfalt in seinem Schaffen bewiesen. Die Garten-Polka, Die Kapelle hat gewonnen und auch die Löffelpolka stammen ebenfalls aus seiner Feder.

Beim vierten Titel stellt Gernot Kahofer sein Können unter Beweis, das bekannte Trompetensolo "Carnival of Venice" verlangt von jedem Trompeter das äußerste, hier klingt ganz leicht, wirkt aber auch irgendwie deplaziert. Das passt der melancholische leicht schmalzig angehauchte Slowrock "Forever You"  viel besser ins Programm.

Neben den weiteren gut gespielten und äußerst kurzweiligen traditionellen Blasmusiktiteln findet sich auch noch ein Klarinettensolo im Lateinamerikanischen Stil auf der CD. Äußerst Stilsicher und überhaupt nicht "blasmusiktypisch" im Klang. Solche Ausflüge in andere Musikrichtungen klingen oft sehr gerne nach "hier versuchen die Schuhplattler mal modern zu klingen" nicht so bei den Burgenländern, es klingt zwar immer noch "burgenländisch" aber eben auch nach Latein Amerika. Es scheint die Burgenländer basteln derzeit unter neuem Namen einen eigenen Stil zusammen, man darf auf die nächste CD sehr gespannt sein.

Den Abschluss macht Rosamunde im Arrangement von Karel Belohoubek. Und dann geht die CD wieder von vorne los.

Eine sehr gelungene CD mit schnörkelloser Blasmusik ohne die übliche Höher, Schneller, Lauter Mentalität die solchen Kapellen eigentlich anhaftet. Leider ist der Spielwitz und die Leichtigkeit der Darbietung auf der CD überhaupt nicht zu spüren.


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